VBC - ll

Visionen, Botschaften & Channelings - ll

 

 

Ab hier werden die Berührungen des Lichtes immer tiefer...

 

 

 

25.05.2010

In einer Meditation erschien mir ein Indianer mit langen schwarzen Haaren und einem weißem Pferd. Mal sah ich ihn als Beobachter – dann fühlte ich, dass ich selbst auf dem Pferd saß und sah aus den Augen des Indianers, immer im Wechsel.

Er teilte mir seinen Namen mit: „Seidener Wolf“.

 

 

29.05.2010

Während eines schamanischem Healingkonzertes fühlte ich seine Energie und hatte das Gefühl, wir verschmolzen zu einer Einheit.

 

 

30.05.2010 Mediumschule „Art of Mediumship“

Auch während der Trommelreise zum spirituellen Herzen erschien „Seidener Wolf“. Meine Augen fingen an zu rollen und zu kreisen und ich hatte das Gefühl, dass er mich „übernehmen“ wollte. Ich gab zu verstehen, dass ich das nicht möchte und sofort hörten die starken Augenbewegungen auf.

 

 

30.07.2010

Traum

Ein Mädchen, was verloren gegangen war, war bei mir. Dann kam die Mutter, zusammen mit einer anderen Frau und sie wollten es zurückholen. Die Mutter hatte das Mädchen an der Hand und wollte es wegzerren, doch das Mädchen wollte nicht und schrie nach mir und bat um Hilfe. Auf einmal wusste ich die wahren Hintergründe, wieso die Frau ihr Kind zurückhaben wollte. Sie missbrauchte es zum Drogenschmuggel. Viele Menschen trennten nun das Mädchen und mich. Ich konnte das Kind nicht bei mir behalten, da die Frau ja die Mutter war. Dann flog ich auf einmal über die große Menschenmenge hinweg, denn es hätte zu lange gedauert, durch sie hindurch zu gehen. Dann packte ich die Mutter an den Kragen und machte ihr klar, sollte sie dem Kind in irgendeiner Weise wehtun, würde sie es mit mir zu tun bekommen. Dann fing ich an zu spucken und zu fauchen, ähnlich wie ein Panther / Katze, um mich abzureagieren. Meine Hände sahen nicht menschlich aus, sie hatten Schuppen, auch nahm ich „Etwas“ auf meinem Rücken wahr. Dann verwandelte ich mich irgendwie zurück in einen Menschen.

Im Traum war ich verwirrt, was geschah da gerade mit mir? Ich war doch ein Mensch oder war es eine Illusion Mensch zu sein? Darüber erwachte ich und meine Gedanken knüpften an die im Traum an. Ich brauchte eine ganze Weile, bis ich mich wieder vollständig als Mensch fühlen konnte.

 

 

03.12.2011

Medizinrad – Tabak

 

Norden:

„Es ist der große Wille des Geistes dich wachsen zu lassen. Die Bedeutung ist nicht wichtig im Hier und Jetzt (Dualität). Es werden Sphären geöffnet, von denen du noch keine Ahnung hast.

MANI BO TUWAK SARI MA – Der Rauch wird aufsteigen.“

 

Osten:

„Eine machtvolle Zeit wird kommen, viele Transformationen, segensreiche Heilungen werden geschehen. Sei bereit es geschehen zu lassen.

Sei Zeuge deiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Der Zaun wird eingerissen werden – die blaue Eule?“

 

Süden:

„Die große Einheit.“

Ich sehe:

ein großes Krokodil, beißt mich in die Kehle;

einen Fuchs;

Specht = klopft gegen meine rechte Kopfseite und Stirn;

Regenwurm;

Seerose;

Kaktus;

Ingwer.

„Sag alles mit dem Herzen und wisse, wer/was die wirkliche Macht hat. Du wirst in angemessener Zeit auf einem Einhorn reiten können - und sei „verzaubert“ von seiner Magie!“

 

Westen:

„Bedingungsloses Vertrauen in Spirit und Spirit in dir!“

Hirschspirit erscheint. Der Hirsch legt sich hin und ich kuschele mich an ihm.

 

Mitte:

Ich werde eins mit dem Hirschen, wir werden wie Rauch, fliegen hoch, verlassen die Erde, steigen weiter. Dann beobachtete ich, wie der Hirsch und ich als Rauch unser Universum, so wie wir es kennen, verlassen.

 

 

28./29.01.2012

Norden:

Feuerreh

„Was machst du noch auf der Erde, du weißt, dass du das nicht brauchst?“

Ja, ich weiß, aber ich liebe die Menschen so und möchte ihnen helfen, auch wenn die Energien mich ständig auffressen.

„Wähle dein Umfeld mit Bedacht aus. Du brauchst niemanden zu erklären, was du tust oder nicht tust!!! Nutze mehr deine „Gesichtsbemalung!!!“

 

Osten:

Feueradler

(alles etwas wirr) fliegt um die Erde (rechtsrum), hinten kommt der Regenbogen raus. Neues Leben entsteht in einer Umwandlung der einen Person in sich selbst. Die Schichten werden dünner.

Zerstörung = Zer – ist einen Störung!

Und es beinhaltet Erneuerung / Geburt.

Aus der Glut entsteht neues Leben. Sanftheit der Körper entsteht. Etwas, was ich nicht genau erklären kann, gelblich, schimmert, perlmuttfarbig, umschließt die Körper.

Süden:

Feuerwölfe

Heilige Vergnügungen der Wölfe.

Wasserfall – ich stehe in einen Wasserfall.

Trennungen von B.

 

Westen:

Feuerbär mit Feuerfisch

„Trennung“ ist die Verbindung zu allem, da sich dadurch alles neu ordnet und werden kann.“

SCHLANGENLINIE wird mir gezeigt und Bärentraube (nicht für Blase/Niere, etwas anderes).

Der Feuerbär kratzt mich mit seinen beiden Pranken durchs Gesicht, bis zu den Füßen, leckt mich und kitzelt mich mit einer Kralle an der Nase.

„Willkommen, gehe mit ins Wasser. Das Wasser heilt alle Wunden.“

Der Feuerfisch schwimmt in meinem Mund und weitet meinen Hals von innen.

 

 

04./05.02.2012 (Schule)

Am Samstag (04.02.) hatte Red Bear in der Mittagspause angefangen meine neue weiße Pferdetrommel zu rasieren. Da sie sehr viele und dichte Haare hat, bekam er nur einen kleinen Teil rasiert. Die Stelle hatte etwa die Form eines Herzens. Red Bear sagte noch: „Jetzt hast du ein Herz darauf.“

An diesem Tag erschien Minzi, meine 2 Tage zuvor verstorbene Katze, während einer Trommelreise und setzte sich auf mein weißes Pferd Muraco (Totem).

Am Abend habe ich dann meine Trommel bis zur Hälfte rasiert - die herzförmige Stelle blieb jedoch weiterhin sichtbar. Ich fand die nun bis zur Hälfte rasierte Trommel erst gar nicht so toll und war traurig, dass ich sie rasiert hatte, aber ich konnte es nun ja nicht mehr ändern.

 

Am Sonntag blickte ich zwischendurch immer mal auf meine Trommel und auf einmal konnte man/frau ganz deutlich Minzis Gesicht in dem Herzen erkennen.

Ich traute meinen Augen nicht und dachte, dass ich fantasiere.

Doch auch andere konnten Minzi ganz deutlich darauf erkennen.

Es hatte sehr große Ähnlichkeit mit einem Bild, das ich von ihr habe und auch an jenem Wochenende dabei hatte.

 

Abends hab ich dann ganz vorsichtig und auch nur ganz leicht die Konturen mit einem Bleistift nachgezeichnet. Habe aber nichts dazu gezeichnet, damit wirklich nur das bleibt, was sich von alleine gebildet hat.

 

Tja, es ist nicht immer so, wie es im ersten Moment scheint – denn ich bin nun sehr glücklich mit meiner Trommel – und meiner kleinen Maus Minzi, die weiterhin etwas von meiner Traurigkeit tragen hilft.

 

 

 

 

 

Ja, Minzi, meine kleine Minni Maus – ich vermisse sie so sehr.

Minzi kam mit ca. 2 ½ Jahren zu uns – im wahrsten Sinne des Wortes - und ging mit 17.

Sie war Zeit ihres Lebens ein richtiger kleiner Wirbelwind, etwas eigen, liebte es gebürstet zu werden und Papierkügelchen nachzulaufen und -springen. Sie sog jede noch so kleine Aufmerksamkeit wie ein ausgetrockneter Schwamm in sich auf, aber sie forderte sie nie von sich aus. Sie hatte unglaublich dichte und lange Haare, ihre großen Knopfaugen schielten nach außen, auch ihr Gesicht war etwas schief, ihr Schwanz hing meistens nach unten und sie trank eine Menge Wasser. Sie hatte wirklich etwas Ähnlichkeit mit einem Gremlin, der noch nicht mit Wasser in Berührung gekommen war.

Irgendwann bekam sie Rückenprobleme und unsere Tierärztin (auch klassische Homöopathie und andere alternative/ ganzheitliche Heilmethoden) stelle Spondylose fest. Wir bekamen es ganz gut wieder hin.

Nach einigen Jahren pieselte Minzi dann auf einmal überall hin, auch ihre Häufchen hinterließ sie überall dort, wo sie immer lag. Dann beobachtete ich, dass sie, wenn sie aufstand, überhaupt keine Kontrolle über ihren Körper hatte. Das heißt, sie konnte den Urin und Kot nicht halten und verlor beides. Auch fiel sie mit ihrem Hinterteil immer um. Trotz allem lief sie herum und eckte überall an. Ein andere Tierärztin hatte mir mal erzählt, dass es bei fortschreitender Spondylose passieren kann, dass die Nerven abgequetscht werden und sie dann querschnittsgelähmt wäre und eben, dass sie dann unsauber würde. Und diesen Zeitpunkt hatten wir dann wohl nun. Auch zitterte auf einmal ihr Köpfchen.

Ich rief Maria Hubert an, bat sie, mit Minzi zu sprechen und einen Tag später, am Freitag den 20.07.2007, sendete sie mir das Protokoll der Tierkommunikation – bitte lest es selber:

 

„Etwas unsicher mir gegenüber. Sie hat eine Mauer um ihr Herz gezogen. Nach einigem Zögern lässt sie mich hinein.

 

'Du fragst ausgerechnet jetzt wie es mir geht?! Mir geht es beschissen. Ich finde gar keine Worte für das Empfinden. Mit mir redet man erst, wenn es zu spät ist. Es war mein ganzes Leben lang schon so.

Ich bin gefangen in einem Körper, dem man nicht ansieht, wie es ihm geht. Es ist wie eine Hülle von außen, die den Blick zu meinem wahren Ich verschleiert. Ich habe es das ganze Leben, die vielen Jahre ausgehalten und ich habe so oft in nichtssagende Augen geguckt, die mein Äußeres ablehnten und das Interesse sofort wieder von mir abwendeten. Es war ein Schattendasein.

 

Heute kommst du und fragst mich, was los ist. Oh ja, es ist eine Menge los. In meinem Körper ist ordentlich viel durcheinander geraten.

Ich weiß warum ich dieses alles erleben soll. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie wunderschön ich vor diesem Leben war. Ich war schneeweiß, hatte seidenes Fell und kugelrunde Augen. Ich war sehr selbstverliebt in diesem Leben und meinem Frauchen war das schönste und teuerste Halsband für mich nicht gut genug.

Ich hatte ein eigenes Stubenmädchen, welches für mich da sein sollte, wenn ich mehrere Stunden alleine in unserem Haus war. Sie durfte mit mir spielen aber ich war des Spielens schnell überdrüssig, weil ich mich wieder der Eleganz, der Schönheit zuwenden musste. Dies war mein ganzes Sein. Ich wurde bewundert und wurde gemalt. Dieses Leben war der Eitelkeit verschrieben und gleichzeitig wurde meine Seele taub und leer, ohne dass ich es merkte. Als ich älter wurde und an Leibesumfang abnahm, da nahm die Begeisterung von meinem Frauchen ebenfalls ab, doch sie behielt mich bei sich und überließ mich meinem eintönigen und beschützten Leben.

Ohne die Bewunderung aber verfiel ich oft in eine Art Krise aus Langeweile. Das Leben erschien mir völlig nutzlos und unschön. Ich habe mir geschworen, die Schönheit abzulegen, damit mir ein solches Leben nicht noch einmal beschert werden würde.

Doch nun lebe ich ein Leben, welches aus einer anderen Einsamkeit besteht. Ich hungere nach Liebe, wage es aber nicht, sie einzufordern. Mein Selbstwertgefühl ist sehr gering. Ich frage mich immer, wozu das dient.

Ich ziehe mich zurück und erinnere mich an die verschiedenen Stadien der Leere in meiner Seele und frage mich, wo der richtige Weg ist, den es zu beschreiten gilt. Warum bin ich hier?

Ich bekomme hier die nötige Ruhe um über mich nachzudenken, außerdem habe ich in diesem Leben Kameraden, die mir Gesellschaft leisten. Das ist überaus glücklich verlaufen. Darüber bin ich wirklich froh. Denn oft sind es nur die Beobachtungen, die mich lehren.

 

Ich möchte nicht, dass Sunny aufhört, nach mir zu springen. Es gehört zu meinem Leben dazu und ich genieße die Aufmerksamkeit. Ich tue so, als würde ich mich fürchten, doch ich hoffe dabei, dass er den Spaß an diesem Spiel nie verlieren wird. Ich weiß, dass er mir nichts Böses will. Ich fühle es doch. Doch ich fühle auch in ihm den Lebensdrang und den Übermut und den Frohsinn. Das sind alles Eigenschaften, die ich suche aber nicht finden kann. Wenn er sich mit mir einlässt und mit mir spielt, bin ich sehr froh, dass er mich an seiner Welt Anteil haben lässt. Mit mir ist wohl auch kein anderes Spiel möglich. Denn dafür habe ich keine Antenne.

 

Doch im Moment ist noch etwas ganz anderes in meinem Alltag. Es ist das Gefühl des Verlorenseins.

Ich verliere die Kontrolle über meinen Reinlichkeitssinn. Das ist ganz ganz furchtbar!

Ich verliere mein Körpergefühl. Manchmal kommt es wie ein Adrenalinstrom über mich und ich fühle, dass ich unbedingt aufstehen muss, um auf die Toilette zu gehen. Doch es ist dann schon zu spät. Meine Häufchen sind weich und sie sind alle so schnell da, dass ich gar nicht mehr Einfluss auf sie nehmen kann.

Dies ist ein böses Spiel.

Wo ich gehe oder stehe kommt es plötzlich über mich. Ich fühle den heißen Strom in meinem Unterleib und schon ist alles da. Oft bin ich ganz verdattert und ich schäme mich ganz fürchterlich für die Orte und Plätze, an denen ich Häufchen und Urin verliere.

Es ist nun so, als solle mir alles genommen werden. Mir würde die Schönheit genommen, die Eitelkeit, die Leichtigkeit. Und nun die Würde. Ich verliere meine Würde. Ich würde niemals überall dort meine Marken hinsetzen. Niemals. Es besteht kein Grund, meinen Menschen Sorge zu bereiten.

Doch mein Frauchen schimpft nicht mit mir. Sie stöhnt manchmal und sagte ein paar Worte, doch ihre Geduld siegt stets über das Entsetzen. Ich kann dir gar nicht sagen, wie dankbar ich innerlich dafür bin. Meine Seele will sich verkriechen, ich will mit meinem Körper im Boden versinken. Doch mein Frauchen gibt mir das Gefühl, dass ich sein darf. Dass ich trotzdem sein darf. So widerlich mein Dasein auch ist.

 

Ich bin zu einem einzigen Gedanken zusammengesunken. Die Erinnerung an Schönheit ist nur noch ein makabrer Scherz, eine bittere Erinnerung. Sie verpufft zwischen den Gerüchen des Kotes an meinem verklebten Fell und der Fürsorge des Mitleid erregten Menschen. Wie hoch kann man stehen und wie tief kann man fallen. Welch Trugbild ergibt das Leben im Licht der rein egozentrischen Existenz. Und wie dunkel ist es hinter den Schatten einer unansehnlichen äußeren Präsenz.

Meine Seele musste viel lernen und es war schmerzvoll und reichhaltig. Bitter ... und doch nicht so leer wie das Leben davor.

Ich habe das Gefühl kennengelernt, unverstanden zu sein. Einsam zu leben, am Rande des Lebens der anderen.

Jede Berührung war kostbar. Sie waren kostbare Momente, die es nicht einzufordern galt, sondern geschenkt zu bekommen. Damit sie aus dem Herzen kommen. Das habe ich gelernt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Minzi als Computer-Maus

 

Mir war es vergönnt dieses Leben in einer Konstellation zu verbringen, in der Wesen sind, die über die äußere Hülle hinwegsehen und die mein Innerstes in diesen Momenten berühren und lieben. Das war der Wesenskern der Schöpfung dieses Lebens. Liebe zu erfahren um meinetwillen. Nicht um der Schönheit willen. Mein letztes Leben schenkte mir diese Möglichkeit nicht. Niemand sah mein Innerstes. Denn in meinem letzten Leben spiegelte mein Inneres nur mein Äußeres: Eitelkeit. Da war kein Samen, den man gießen konnte.

Nun lebe ich die Zurückgezogenheit und die Demut. Ich nehme mich selber wahr als Kreatur, die Ablehnung hervorruft und Desinteresse. Doch nicht so bei meinem Frauchen. Und Sunny mag ich auch sehr. Ich mag ihm seltsam erscheinen, doch er gibt sich mit mir ab und spielt mit mir.

Strolchi ist nochmal ganz anders. Er ist der große Beobachter. Er sieht mir oft in meine Seele hinein und ich fühle das. Ich frage mich, warum er das tut und was er daraus macht. Doch er sieht nur hin, registriert mein Fühlen und hält sich zurück. Er ist da wie ein Fels, der mir das Gefühl gibt, mich zu durchdringen und mich zu verstehen. Und doch ist er nur da, ohne zu Wirken oder zu verändern. Er ist da und ich weiß, jemand kennt meinen Schmerz. Das macht mich etwas weniger einsam.

 

Oh, jetzt habe ich Dir so viel von mir erzählt und Du hast mir noch gar nicht die Fragen von meinem Frauchen an mich stellen können. Sie fragt nach meinen Schmerzen.

Ja und nein. Es gibt Momente, da habe ich gar keine Schmerzen. Da ist eigentlich alles ganz entspannt. Doch aus dem Nichts schießen Impulse hervor, die mir in den Kopf fahren oder in die Schulter oder den Rücken. Es sind heiße Stiche, kurz und intensiv und die Hitze fließt manchmal über meinen Körper. Ich weiß gar nicht so recht, ob ich sie mag oder nicht mag. Denn sie geben mir das Gefühl, meinen Körper zu spüren und das ist auch ein gutes Gefühl.

 

Im Moment fühlt sich mein Kopf ganz ruhig und klar an. Es juckt etwas an meinem Hals. Aber nicht schlimm.

Ich habe leichte Kopfschmerzen. Manchmal überfällt mich überraschend Müdigkeit und ich muss einfach auf der Stelle einschlafen. Meist werde ich herausgerissen aus der Entspannung, weil mein Darm wieder beginnt, sich selbstständig zu machen und einfach auszuscheiden, egal in welcher Verfassung ich gerade bin.

 

Ich habe das Gefühl, meine Beine sind nervlich unterversorgt. Also ich spüre nicht mehr so genau, welche Bewegung ich wie weit durchführe. Es ist, als kommen die Informationen nur noch „halb“ an und ich registriere erst später, dass sie mir nicht mehr gehorchen. Für mich ist das alles sehr ernüchternd. Denn ich fühle, dass mir einfach alles genommen werden soll.

Mein Rücken ist eine ernste Sache. Manchmal ist es, als fühle ich eine Kruste auf meinem Rücken. Auf der Wirbelsäule. Ich möchte sie weghaben, damit ich wieder beweglicher bin, doch sie geht nicht mehr weg. Damit im Zusammenhang steht ein pelziges Gefühl, das bis in den Nacken oder in die Schwanzspitze ausstrahlt. Es sind Wellen, sie sind unberechenbar. Oft sind sie verbunden mit Wärme. Ich kann diesen ganzen Prozess nicht aufhalten, er hat schon vor einer ganzen Weile begonnen. Schon vor dem Geburtstag meines Frauchens.

Doch es wird immer schlimmer.

 

Ist das wirklich ihr Ernst, dass sie mich fragt, ob ich zum Arzt will?

Die Ärzte können mir nicht helfen. Sie wissen ja gar nicht, warum das alles zu mir kommen will und muss. Sie wissen doch gar nicht den Hintergrund meiner Vergangenheit. Ich weiß, warum ich diese Phase durchleben soll. Und - meine Güte - ist das Lernen intensiv! Solch einen Sprung hätte ich nicht für möglich gehalten, wenn Du mir davon erzählt hättest.

 

Es kann gut sein, dass dies die letzte Phase meiner Aufgabe ist und diese relativ zügig in einen Abschluss führt. Denn ich habe ja begriffen.

Sie soll mich keinesfalls operieren!! Auf gar keinen Fall. Das würde ehrlich gesagt, alles nur noch schlimmer machen. Es kann gut sein, dass mein Magen bald auch nicht mehr vom Gehirn kontrolliert werden kann und dann wird es schwierig, mich zum Essen zu bewegen, was ich auch behalten kann. Meinem Körper wird die Autorität entzogen. Das ist der letzte schwierige Prozess, den ich zu durchlaufen habe. Alles entzieht sich meiner Kontrolle.

Ich werde als das gehen, was wirklich ist: als mein Bewusstsein der Seele, die um ihretwillen geliebt wird. Und das wird für dieses Leben das Wichtigste sein, was ich lernen durfte.

 

Ehrlich gesagt, ich fänd´s gut, wenn mein Frauchen mir hilft, da ziemlich zügig hindurchzuschreiten, mit der letzten Würde, die mir noch bleibt. Wenn ich nicht mehr aufstehen kann, dann möchte ich, dass sie meinen Körper erlöst. Kein Arzt mehr. Keine Heilung. Heilung geschah auf der Ebene der Erkenntnis.

Sie kann mir ihre Hand auflegen und mir Energie des Loslassens schenken, der Göttlichen Ordnung.

Der Freude des Erkennens. Das wird mir helfen.

 

Wenn sie einen Arzt oder jemanden hinzuziehen möchte, der ihr noch natürliche Mittel für mich gibt, dann soll sie diesem sagen, dass ich keine lebensverlängernde Maßnahme möchte! Gegen Ende werde ich vermutlich ein entkrampfendes Mittel brauchen. Wenn, dann nur Isa (www.naturheilpraxis-sommer.net) um ihre Hilfe bitten... !

Auch Sunny wird mich in Ruhe lassen, wenn ich mich nicht mehr auf ihn einlassen kann. Sie soll sich keine Sorgen machen.

 

Es war gut für mich, hier zu sein. Dieser Platz war goldrichtig. Zum Lernen. Um echte Liebe zu erfahren. Darüber bin ich sehr froh und dankbar.

 

Wie lange ich noch bleibe, hängt nun ganz von meiner Seele ab. Sie wird wissen, wann der Lernprozess vorbei ist. Ich glaube, wenn es gut ist, dann geht alles sehr schnell. Mein Körper wird schnell abbauen.

Bis dann die Seele den Körper verlassen kann, dauert es noch ein wenig länger. Sie kann mir dabei helfen, indem sie mir heilige göttliche Heimat-Energie zufließen lässt. Wenn ich allerdings nach mehreren Tagen im Liegen nicht gehen kann, so bitte ich sie, uns Hilfe zu holen.

 

Ich werde gerne auf die Stirn geküsst! Ich liebe ihre Liebe. Jedes freundliche Wort, jede zärtliche Berührung mit den Händen. Auch die freundliche Zuneigung von Werner. Ich liebe all ihre Liebe.

 

Bevor ich zu ihnen kam, war ich bei einer Frau, die mich wegen meiner Rasse zu sich nahm. Sie holte mich auf ihren Schoß, wenn sie Fernsehen sah, sie wollte mein Fell fühlen, weil es ihrer Seele gut tat.

Doch sie wandte sich mir mit ihrem Herzen nicht zu. Sie hatte mich eher, weil es „so gut zu ihr passte“ eine solche Rassenkatze bei sich zu haben. Diese Frau schimpfte sehr oft und hatte starke negative Stimmungsschwankungen. Sie trug sehr viel negative Energien mit sich und war auch oft krank, hatte Husten.

Ich habe mich bei ihr nie wohl gefühlt. Mir fehlte auch das Sonnenlicht. Denn sie verdunkelte die Räume, eben auch, weil es für ihre Seele besser war. Bei ihr war wenig Licht. Weder in ihrem Inneren noch außerhalb von ihr. Als ich einen Abszess bekam fing ich an zu stinken und sie wollte mich nicht mehr anfassen, sagte nur „igitt“ und bat eines Tages darum, dass ich „entfernt“ werde und sich jemand anders „darum“ kümmern solle.

Ich wurde schnell weitergereicht, weil sich niemand fand, der sein Herz mir gegenüber öffnen konnte.

 

Als ich ins Tierheim kam war ich sehr verunsichert.

 

(Ich frage Minzi nach der Traurigkeit, die sie (laut Strolchi) für dich trägt...)

 

Maria, Du beginnst damit ein neues Thema. Und ich weiß gar nicht, ob es wichtig ist, dass wir das noch erwähnen. Wir beide haben die Leere und die Traurigkeit erfahren, die die Seele einhüllt, wenn sie begreift, wie weit die Menschen von ihrem eigenen Ich entfernt sind und in ihrer Scheinwelt leben.

Ihre Seele hat sehr schwer daran getragen, mit anzusehen, was die Menschen aus ihrem Potenzial, aus ihrer Geschicklichkeit und ihrer Intelligenz machen. Es kommt Zerstörung, Machtausübung und Selbstverliebtheit heraus. Das Schlimme dabei ist, dass sie sich so ganz selbst verlieren dabei. Sie verbergen ihre Seele und das Bewusstsein ihres Ichs unter einem Felsen, der schwer ist von ihrer ganzen „Beladenheit“. Beladenheit ist ein Wirrwarr aus Schuld und Schuldgefühlen, Machtbesessenheit und die Entscheidung zur Unbewusstheit, schlechtes Gewissen und Selbsthass, Sexbesessenheit und Gier. Unter diesem Felsen kann die Seele kaum noch atmen.

Wir waren beiden auch darin verstrickt. Mehr oder weniger in unterschiedlichen Eigenschaften und Auswahlpunkten.

Doch wir haben unsere Fühler unter dem Felsen hervorgestreckt und uns dafür entschieden, unser Bewusstsein an die frische Luft zu setzen und ihm somit gestattet, schnelles Wachstum und Erkennen zu gewinnen.

Es war die schmerzlichste Erfahrung in unserem Leben.

Denn so dankbar unsere Seele auch war, einen neuen bewussteren Blickwinkel zu bekommen, so furchtbar war es, mitanzusehen, dass um uns herum meist nur Seelen leben, die unter dem groben schweren Felsen der menschlichen Denkweise zu ersticken drohen. Wir erkannten und litten mit. Anders als zuvor. Mit bewusstem Seelenschmerz. Und wir erkannten die Ausmaße der Zerstörung durch diese Existenz unter der Dichte des Unbewusstseins.

Ich spüre, dass wir in dieser Erinnerung eins sind und dabei helfe ich ihr tragen. Ich denke, das hat Strolchi gemeint. Ich kann die Erinnerung gut tragen. Ich trage eine Menge Erinnerungen. Es ist okay.

Sie braucht ihre eigene Kraft um vorwärts zu kommen. Sie kann mehr bewegen als ich. Zumindest für die Menschen auf der äußeren Ebene. Sie wird ihre ganze Kraft brauchen. Die Menschen müssen viel lernen. Sie hat ihren Platz bei diesem Lernprozess auf der Seite der Lehrer.

 

So, nun bin ich sehr müde. Ich bitte Dich, meinem Frauchen zu sagen, dass ich sie sehr liebe. Ich liebe sie für die Erfahrung, die sie mir hier und jetzt schenkt. Sie war für meine Seelenentwicklung ganz ganz wichtig. Sie hilft mir sehr dadurch. Bitte sage ihr das.

Ihr Herz wird sie immer leiten. Durch das Gewirr von schönen Gewändern und Gesichtern zu den wahren Schätzen und Arbeitern des Lichtes. Sie hat den Blick dafür.

 

Ich liebe sie.

Minzi'

 

((Anmerkung von Maria) Ich diene als Kanal für den Frieden und das Wohl von Gottes Schöpfung in jeglicher Form. Mein Dank für die Botschaft gilt IHM und der Liebe der vielen geistigen Helfer, Tiere und Engel, die uns zur Seite stehen.)“

 

 

Ich heulte Rotz und Wasser als ich Minzis Worte las – und Tränen kommen auch heute noch.

 

Einen Tag später sprach ich nochmal kurz mit Maria und dann am Nachmittag mit Minzi. Ich kann mich heute noch dran erinnern, als ob es gestern gewesen wäre.

Habe ihr klar gemacht, dass ich sie liebe, genau weil sie so aussieht. Dass ich ihr Schielen liebe, ihr kleines schiefes Gesicht – einfach weil sie SIE ist.

Und wäre sie nicht so, wäre sie nicht meine Minzi.

 

 

Einen Tag später war Minzi wie verwandelt. Sie hat dann noch ein oder zweimal ihren Urin und Kot verloren. Sie konnte besser laufen und machte auf einmal Dinge, die sie vorher nicht gemacht hat. Sie forderte auf einmal Liebe ein, legte sich auf einen drauf, kam unter meine Bettdecke gekrochen. Einmal haben wir sie wie verrückt gesucht – wir fanden sie auf dem Kleiderschrank.

 

Sie hat eine zweite Chance bekommen und konnte ihr Leben fast 5 Jahre nochmal richtig genießen...

 

 

Jutta Vormann

 

...und all die vielen Namen die ich sonst noch habe und hatte

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