Biographie

BIOGRAPHIE - l

 

 

Eigentlich gibt es über mich gar nicht so viel zu berichten, obwohl mein Leben mit all den Höhen und Tiefen, die erlebt werden können, sehr abwechslungs- und vor allem sehr lehrreich war und genau dies ist ein großer Teil der Fülle, die für mein jetziges Dasein von Bedeutung ist.

 

 

Mit einem Monat Verspätung, also als ein richtiges Zehn-Monats-Kind, kam ich hier auf der Erde an, auch wenn jedes Mal die Wehen meiner Mutter aufhörten, wenn die Hebamme mit im Zimmer war. Ich wollte wohl schon damals nicht wirklich hierher und mich auch keinem weltlichen Terminplan anpassen.

 

 

 

Hier bin ich (ca.2 Jahre) mit meinen zwei Jahre älteren Bruder Rolf zu sehen.

Rolf wurde nur 22 Jahre. Habe ihn am 12. Juli 1976

tot auf dem Rönsahler Wasserturm gefunden und weiß bis heute die Todesursache nicht!!!

 

Nachtrag 2016: Nach jetzt fast 40 Jahren habe ich in diesem Jahr sehr viele Informationen zum Tod meines Bruders aus einer sehr verlässlichen Quelle erhalten. Viele Ungereimtheiten haben sich dadurch für mich wie ein Puzzle neu zusamen gesetzt. Meine Ex-Schwägerin und ihre beiden Freundinnen werden dieses Geheimnis mit in ihrem Grab nehmen!

 

 

Ein Gefühl, welches man/frau am besten mit Fernweh beschreiben könnte, begleitete stets mein Leben. Und doch war es auch das Gefühl des Heimwehs, aber nicht zu Rönsahl, dem Ort wo ich geboren bin. Damals habe ich dieses Gefühl mehr als Todessehnsucht interpretiert. Seit 2003 und dank der Bücher von Kryon (Lee Carroll) weiß ich, dass es dies nicht war, sondern das Heimweh zur Quelle, zu Spirit, zu Gott.......

 

Als Kleinkind sah ich Gesichter an der Innenwand meines Kinderbettchens, vor denen ich große Angst hatte, da ich spürte, dass sie keine mir bekannten (irdischen) Energien hatten. Die Erwachsenen glaubten mir nicht und so musste ich weiterhin und ohne Hilfe in meinem Kinderbett schlafen.

 

Auch kann ich mich an ein Ereignis erinnern, als mir eines Nachts jemand an meinen Hinterkopf fasste, wodurch ich erwachte. Ich wusste sofort, dass es mein verstorbener Großvater August war. Auch das glaubte mir niemand. Irgendwann habe ich dann wohl aufgehört meine Erlebnisse zu erzählen und mich „verschlossen“

 

 

Zweimal musste ich mit ansehen, wie Tiere von Menschen aus meinem direkten Umfeld auf entsetzliche Art und Weise getötet wurden.

Beim ersten Mal war ich zu jung, um richtig zu begreifen, was der Fahrer unserer Firma, mit kleinen Babykatzen machte. Er schlug sie immer wieder gegen eine Wand, dann vergrub er sie mit zertrümmerten blutenden Köpfchen und immer noch nach Luft schnappend unter Müll. Zu dieser Zeit wusste ich auch noch nicht was Tod ist.

Heute bin ich mir nicht sicher, ob es vielleicht auch die Babies von unserer Katze Muschi waren. Ich kann mich erinnern, dass sie mal Babies bekommen hat, habe aber keine Erinnerung mehr, was danach mit ihnen und auch mit Muschi geschehen ist. Vielleicht waren es auch Babys, die sie später bekommen hat.

 

Beim zweiten Erlebnis beobachtete ich heimlich, wie der Mieter meiner Großeltern Karl und Erna, ein Kaninchen bestialisch mit Luftgewehr, Messer und Knüppel abschlachtete. Ich war wie erstarrt, denn ich konnte einfach nicht glauben, was ich dort beobachtete, möchte jedoch nicht näher darauf eingehen.

Auch diese Beobachtung glaubte mir niemand.

 

Für mich waren beide Erlebnisse nicht begreifbar - wie konnten Menschen so etwas machen?

 

Auch musste ich oft hilflos dabei zusehen, wie Rolf mit seinem Luftgewehr auf Singvögel schoss.

 

 

Als Kind, manchmal auch noch später, habe ich Menschen, die mir sehr weh getan haben, verflucht / verwünscht - was dann auch eingetroffen ist. Damals wusste ich noch nichts von der mächtigen Kraft der Gedanken und was diese bewirken können. Aus heutiger Sicht ist mir natürlich klar, dass ich unbewusst meine „Fähigkeiten“ eingesetzt habe, auch wenn es teilweise mit nicht so schönen Folgen war.

Was mir jedoch sehr viel Freude bereitet hat, war Würfel zu manipulieren, natürlich zum Leidwesen bzw. zur Freude meiner Mit- und Gegenspieler.

 

 

Mit 10 Jahren wurde ich sehr schwer krank und musste ins Krankenhaus. Dort konnten sie nichts für mich tun und haben mich zum Sterben nach Hause geschickt – dies erzählte mir meine Mutter aber erst, als ich älter war. Diese 14 Tage Krankenhaus waren für mich als Kind die Hölle - wenn es je eine geben sollte. Denn es gab es zu dieser Zeit nur 3 Mal in der Woche je 2 Stunden Besuchszeiten. Auch ist mein Misstrauen Ärzten gegenüber wohl schon angeboren.

Auch heute noch sind alle meine Sinne in Alarmbereitschaft, wenn ich mit Ärzten zu tun habe, was aber nicht heißen soll, dass ich allen Ärzten misstraue.

 

 

Gott und auch meinen Eltern sei Dank, dass sie mich nicht haben taufen lassen! So konnte ich ganz frei herausfinden, wer oder was Gott, Spirit, Allah oder welchen Namen „ER/SIE/ES“ sonst noch von Menschen bekommen hat, ist und was nicht. Auf jeden Fall nicht das, was Kirchenführer, Religionsstifter oder kurz gesagt Gottes Bodenpersonal verkünden. Denn dafür gab und gibt es für mich zu viele Widersprüche, da sie es ja alle nicht leben, was ihre sogenannten heiligen Schriften lehren oder mitteilen.

 

Und doch war ich schon als Kind der Überzeugung, dass ich Gott näher war, als die meisten Menschen, die regelmäßig zur Kirche gingen......

 

 

 

Bild: Mein Elternhaus "Haus vor dem Isern" stand neben der evangelischen Kirche in Rönsahl und wir konnten sonntags beim Frühstücken immer beobachten, wer gerade etwas Neues präsentierte.

Man/frau möge mit mir Nachsicht üben, denn ich habe es als Kind schon so empfunden ;-)

 

Meine Kirche war die Natur - jeder Baum, jeder Käfer, jeder Stein, jedes Unkraut, jede Pflanze - und in der hielt ich mich als Kind fast immer auf, ja und mit ihr/ihnen kommunizierte ich auch auf meine eigene Art und Weise.

Aus heutiger Sicht war ich damals schon sehr anders, war stets auf der Suche nach Wahrheit, die ich aber nie bei den Menschen gefunden habe, sondern nur im Tier- und Naturreich.

Auch bereitete es mir immer schon große Mühe die Menschen zu verstehen, aber auch sie zu lieben, denn sie meinen rechts und gehen links - sie lieben angeblich etwas, aber zerstören es auch gleichzeitig.

 

 

Mein Kater Strolchi erwähnte dieses Thema mal kurz Maria Hubert gegenüber:

„Es gab eine Menge Ereignisse, die für sie (Jutta) wichtig sind. Die Charakterlosigkeit ihrer Mitmenschen. Die Reise durch den Kanal (Fernreisen)“.

Er hatte so recht mit seinen Worten, denn ich verstehe die Menschen beziehungsweise ihr Handeln bis heute noch nicht so recht. Meine Seele sieht dies wohl ein bisschen anders, sonst hätte sie diesen Weg, den ich gehe, nicht gewählt. Ich liebe die Menschen halt auf meine Art, ich ehre sie, ich respektiere sie, ich achte sie, denn genau sie waren meine großen Lehrmeister. Aber „meinen Weg“ gehe ich einzig und allein nur für „ALLES-WAS-IST“ und vor allem – für unsere Tiere!

 

 

 

Ein ganz wichtiger Mensch in meinem Leben war und ist immer noch meine Freundin Petra. Sie wohnte damals im Nachbarhaus und wir haben uns kennen gelernt, als sie etwa drei Jahre jung war. 2014 haben wir goldene Freundschaft gefeiert .

Ich danke ihr aus tiefsten Herzen für diese kostbare Freundschaft – kostbar wegen der Bedingungslosigkeit und Freiheit.

Sie hat mich immer mit „du mit deinen Geistern“ aufgezogen. Erst später, nach eigenen Erfahrungen, glaubte sie mir. Danach haben wir dann die üblichen Experimente wie Gläser- und Tischrücken zusammen gemacht, halt was junge Leute so im Teenageralter machen. Auch haben wir mal mit einem Radiorecorder experimentiert. Jedenfalls meldete sich mein verstorbener Bruder Rolf - auf dem Band war sehr deutlich sein Name zu hören. Ich muss gestehen, da haben wir uns bald aus Angst in die Hosen gemacht.

 

 

 

 

Ein Thema möchte ich hier nur ganz kurz anschneiden, da es bei vielen wohl immer noch ein Tabuthema zu sein scheint und viele Außenstehende damit auch gar nicht umgehen können oder wollen – sexueller Kindesmissbrauch in der Familie.

 

Seit meiner frühesten Kindheit und bis zum Alter von ca. zwölf Jahren war ich die Liebesgespielin meines Opas Karl. Ich muss aber direkt dazu sagen, dass er mir nie wehgetan hat. Auch habe ich ihn nie nackt gesehen und es kam auch nie zum Verkehr. Meine ersten Erinnerungen reichen sehr weit zurück – so etwa vier Jahre muss ich damals gewesen sein. Auch glaube ich, dass meine Oma Erna dies gewusst, zumindest etwas davon geahnt hat. Ich habe mit niemanden darüber gesprochen, nicht, weil er mir gedroht hat, nein, einfach nur so. Meinen Eltern habe ich es bis zu ihrem Tod nie erzählt und ich glaube, sie hätten ihn zu Lebzeiten auch umgebracht. Zum ersten Mal habe ich es mit 16 Jahren meinem ersten Mann erzählt und dann allmählich auch anderen. Durch die Erlebnisse mit meinem Großvater wurde ich natürlich sehr früh mit Sexualität konfrontiert und daher weiß ich heute, wie unbewusst und unbedarft junge Mädchen sehr schwache Männer verführen können. Es ist oft nur ein Spiel und Macht über erwachsene Männer zu haben fasziniert, natürlich auch die eigene Sexualität, welche manche Mädchen schon mit neun Jahren erfahren und auch viel früher. Diese Männer jedoch haben teilweise überhaupt keine Chance sich dem zu entziehen und trotzdem sollte so etwas nicht passieren.

 

Auch wenn sich jetzt viele darüber aufregen, aber um ehrlich zu sein, ich finde es manchmal ungerecht, wenn Männer wegen Verführung Minderjähriger angezeigt werden. Dann nämlich, wenn diese "Kinder" ihre Reize bewusst und gewollt einsetzen. Wie gesagt, ich spreche hier von „manchmal“ und nicht grundsätzlich und auch nur wenn es Gewaltlos passiert. Manche Mädchen mit dreizehn und auch teilweise schon mit elf/ zwölf wissen schon sehr genau, was sie wollen.

 

Ich glaube, dass mein Opa mehr unter der Situation gelitten hat, als ich, bzw. er hat gelitten - ich nicht.

 

 

 

 

Auch in der Nacht, als meine Mutter starb, erwachte ich plötzlich aus dem Schlaf, so als ob mich jemand gerufen hätte. Eine halbe Stunde später rief ein Arzt aus dem Krankenhaus an und sagte mir, dass meine Mutter verstorben sei. Es war genau zu der Zeit, als ich aufgewacht war. Danach bewegten sich bei mir öfters Gegenstände in der Wohnung. Gott sei Dank war einmal mein damaliger Mann Peter dabei und hat es selbst mit beobachtet.

Meine Mutter war eine sehr gute Mutter, eher zu gut, und sie liebte meinen Bruder und mich über alles.

Auch war sie ein wunderbarer Mensch, der sich jedoch von den meisten Menschen in ihrem Umfeld ausnutzen und täuschen ließ und

Freunde hatte sie nur, solange Geld da gewesen war – gestorben ist sie alleine. Das heißt: nicht ganz alleine, denn mein Vater und seine zweite Frau haben sich sehr um sie gekümmert – von Verwandten und Freunden jedoch keine Spur.

Im Gegenteil, die meisten von ihnen und von den Rönsahlern haben über sie und über meinem Vater und dessen Frau hergezogen......

 

 

 

Doch der Tod meines Bruders Rolf war das Schlimmste für sie.

Als er im Sommer '76 verschwand und wir annahmen, dass ihm etwas passiert war, suchten mein erster Mann und ich an dem Ort, den meine damalige Schwägerin vermutete und ich fand ihn dann auch genau dort (?). Wir holten sofort den Notarzt, doch Rolf war schon seit fast 12 Stunden tot.

 

Ich muss gestehen, in der Zeit vom Finden bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Notarzt den Tod festgestellt hat, habe ich gehofft, dass Rolf tot wäre. Dann hätte ich meine Mutter endlich für mich allein gehabt. Rolf und ich hatten nämlich, nachdem er eingeschult worden war, eine Art Hassliebe entwickelt und bekämpften uns teilweise sehr. Dazu kam, dass meine Mutter ihn mir immer vorzog.

 

An die schlimmen seelischen Schmerzen meiner Mutter habe ich in dem Augenblick natürlich nicht gedacht, da ich mittlerweile ein nicht mehr so gutes Verhältnis zu ihr hatte. Hätte sie damals zwischen meinen Bruder und mir wählen können, wer weiterlebt und wer stirbt, hätte sie sich für das Weiterleben meines Bruders und mein Sterben entschieden. Heute weiß ich, dass sie auch mich unendlich geliebt hat und auch für mich gestorben wäre. 1981 ist sie an Krebs gestorben, sie hat die Trauer und den Schmerz über den Tod ihres geliebten Kindes nie überwunden. Auch die Aussage des Mieters (der mit dem Kaninchen s.o.) meiner Großeltern: „Für Rolf tut es mir leid, doch der Gundi gönne ich es“, verletzen sie sehr.

Bis heute weiß ich nicht, wie oder woran mein Bruder gestorben ist, auch meine Mutter hat es nie erfahren. Außerdem gibt es für mich viele Widersprüche und Ungereimtheiten. Wieso riecht ein Hund seinen toten Menschen nicht, wenn er fast daneben steht?! Wieso finden drei Frauen ihn nicht, obwohl sie angeblich dort gesucht haben, so groß ist der Rönsahler Wasserturm nicht, um eine Leiche zu übersehen?!

 

Und es gibt noch einige andere Ungereimtheiten...

 

 

(Nachtrag 2016: Nach jetzt fast 40 Jahren habe ich in diesem Jahr sehr viele Informationen zum Tod meines Bruders aus einer sehr verlässlichen Quelle erhalten. Viele Ungereimtheiten haben sich dadurch für mich wie ein Puzzle neu zusamen gesetzt. Und viele würden sich wundern, was sich wirklich abgespielt hat. Meine Ex-Schwägerin und ihre beiden Freundinnen werden dieses Geheimnis wohl mit in ihrem Grab nehmen!)

 

 

Jutta Vormann

 

...und all die vielen Namen die ich sonst noch habe und hatte

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